Wer liest und hört, ist informiert

„Wer lesen kann und liest und hört, ist klar im Vorteil!“
Hier findet man interessante Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften, Leserbriefe, Interviews usw…

Wer entscheidet?
Herr Horst Seehofer äußerte in der Sendung „Pelzig unterhält sich“ (Aufzeichnung vom 20.5.2010; ab Min: 4:40): „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden.

Wer bestimmt die Gesundheitspolitik?
Herr Horst Seehofer äußerte sich 2003 in einem Interview in Frontal 21 zum Verhältnis Politik und Pharmalobby.

"Das Saatgutkartell auf dem Vormarsch" – Patentanmeldungen und Patenterteilungen im Bereich der Pflanzen- und Tierzucht im Jahr 2010
Autoren: Christoph Then & Ruth Tippe, März 2011,
Herausgeber dieses Berichts ist die internationale Koalition «No Patents On Seeds» / www.no-patents-on-seeds.org

"Neue Runde im Tier-Monopoly: Patente auf Kuh, Schwein, Milch und Schnitzel?" – eine Greenpeace-Recherche zu aktuellen Patentanträgen am Europäischen Parlament, Autoren: Christoph Then und Ruth Tippe, April 2009.
wichtiger Hinweis: Während die Genom-Selektion bei Rindern von verschiedenen landwirtschaftlichen Organisationen propagiert wird, stellte Monsanto bereits in den Jahren 2008 und 2009 Patentanträge auf die Genom-Selektion u.a. von Kühen (s. Seite 2ff).

Zur Veranstaltung "BVD-Sanierungsprogramm 2011 – Verordnung geändert – Verbesserungen für den Rinderhalter? Untersuchungsauftrag an Labor – So sichert sich der Rinderhalter ab!" in Langeneck/Rottal a.Inn (Ndbay.) am 25.02.2011
- "Rinderzüchter sind misstrauisch", in: Passauer Neue Presse, 19.03.2011 – ein Bericht zur Veranstaltung in Langeneck.
- "Bewusst geschürte Verunsicherung", in: Passauer Neue Presse - ein Leserbrief des BBV-Kreisobmanns zum Bericht "Rinderzüchter sind misstrauisch".
- "Kritische Tierhalter werden verunglimpft", in: Passauer Neue Presse, 04.04.2011 – ein Leserbrief des Rechtsanwalts Gregor J. Schneider, München, als Antwort auf den Artikel "Rinderzüchter sind misstrauisch" und auf den Leserbrief "Bewusst geschürte Verunsicherung".

Zur Veranstaltung "BVD-Sanierungsprogramm 2011 – Verordnung geändert – Verbesserungen für den Rinderhalter? Untersuchungsauftrag an Labor – So sichert sich der Rinderhalter ab!" in Palling (Obbay.) am 07.01.2011
"Bauern misstrauen Test", u.a. in: Chiemgau online, Trostberger Zeitung, 31.12.2010 – ein Vorbericht zur Veranstaltung in Palling.
"Muss der Sache nachgehen", u.a. in: Chiemgau online, Trostberger Zeitung, 11.12.2010 – ein Bericht zur Veranstaltung in Palling und der dazugehörige Kommentar von Hans Eder "Wo bleibt der Mut zu Dialog" Anmerkung: Veranstalter des Abends waren IggT, BDM, AbL Bayern und Demeter, nicht der BBV - wie im Artikel "Muss der Sache nachgehen" erwähnt.
Nach dieser Berichterstattung äußerte sich der Rinderzuchtverband Traunstein in einem sogen. "Kannenzettel" an alle Landwirte über die Berichterstattung und in einem ausführlichen Leserbrief
"Anschuldigungen sind falsch" im Trostberger Tagblatt am 22.1.2011.
Anmerkungen zu den schriftlichen Äußerungen des RZV Traunstein:

1.) Die IggT empfiehlt dringend jedem Rinderhalter, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der ARGE BVD (TGD Bayern, MPR Bayern, LKV Bayern) z.B. im Hinblick auf "Haftung" und "Eigentum der Proben" zu lesen (nachzulesen: siehe weiter unten). DENN: Bei Einsendung der Proben gelten automatisch die AGB der ARGE BVD und nichts Anderes! Versprechungen, die z.B. in Leserbriefen und Veröffentlichungen (v.a. denen ohne Unterschrift) gemacht werden, haben keine Gültigkeit!

2.) Die IggT empfiehlt jedem Rinderhalter, der Mitglied eines Zuchtverbandes ist, dessen Satzung zu lesen, insbes. §8 Zugang zu Daten.(nachzulesen: siehe BVD-Sanierungsprogramm 2011: Rinderzuchtverbände/Ziele/Satzungen)

3.) Die IggT empfiehlt jedem Rinderhalter, die Biopatentrichtlinie von 1998 zu lesen im Hinblick auf das zu patentierbare Mögliche (wird noch eingestellt)

4.) Die IggT empfiehlt jedem Rinderhalter, den Artikel von Dr. Christoph Then "Einspruch gegen das Kuhpatent" und den von Hr. Schröpfer "Lizenz zum Melken" zu lesen. (Beide Titel sind hier weiter unten veröffentlicht.) Der Einspruch wurde abgelehnt, so dass dieses Patent derzeit greift..
In diesem Patent mit der Nr. EP 1330552 geht es lt. Dr. Christoph Then um folgendes:
Es handelt sich um eine Genvariante, die für eine höhere Milchleistung zuständig sein soll, wobei diese Variante alle Kühe besitzen (lt. Schröpfer im Artikel "Lizenz zum Melken"). Patentiert wurde diese Genvariante genauso wie das Verfahren zur Auswahl der Kühe, die natürlicherweise diese Genvariante in sich tragen. Das hier patentierte Auswahlverfahren ist aber, lt. Dr. Then nichts Anderes als ein Verfahren zur Unterstützung normaler Zuchtverfahren. Das Patent umfasst aber auch die Kühe, die mit diesem Gen manipuliert werden, um die Milchproduktion zu steigern.

5.) Die IggT empfiehlt jedem Rinderhalter, sich über die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR; Dachorganisation aller Zuchtverbände, Besamungsstationen, -vereine, LKVs, MPRs usw...) zu informieren. Sie ist Mitglied in der FNL (wie Monsanto) und hat bereits 2 Patentanträge gestellt (siehe "BVD-Sanierungsprogramm 2011: Rinderzuchtverbände/Ziele/Satzungen). Monsanto hat ca. 20 Patentanträge auf Nutztiere gestellt. Letzter Patentantrag wurde als "Patent auf Schinken und Schnitzel" bekannt.

Zur Veranstaltung "BVD-Sanierungsprogramm 2011 – Verordnung geändert – Verbesserungen für den Rinderhalter? Untersuchungsauftrag an Labor – So sichert sich der Rinderhalter ab!" in Hutthurm (Ndbay.) am 15.12.2010

"Landwirte wollen kein glaesernes Rind", in: Passauer Neuen Presse, 20.12.2010 – ein Bericht zur Veranstaltung.
"Mit Sachlichkeit" in: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt Nr. 52, 24.12.2010 – ein bereits in ähnlicher Form mehrfach veröffentlichter Leserbrief von Walter Heidl (BBV Bezirkspräsident von Niederbayern und Vorsitzender des TGD Bayern)
wichtige Anmerkung: Bei Einsendung der Proben an den TGD Bayern gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der ARGE BVD (TGD Bayern, MPR Bayern, LKV Bayern) und nichts Anderes. Versprechungen, die z.B. in Leserbriefen gemacht werden, haben keine Gültigkeit! FAZIT: Sich informieren und die AGB der ARGE BVD lesen!!!

Zur Veranstaltung "BVD-Sanierungsprogramm 2011 – Verordnung geändert – Verbesserungen für den Rinderhalter? Untersuchungsauftrag an Labor – So sichert sich der Rinderhalter ab!" in Altfraunhofen (Ndbay.) am 09.12.2010

"Datensicherheit gewaehrleistet", in: Landshuter Zeitung, 23.12.2010 – ein Bericht zur Veranstaltung.
"Vernunft und Sachinformation ist gefragt" u.a. in: Landshuter Zeitung, 24.12.2010. Als TGD Vorsitzender äußert sich Herr Walter Heidl in einem Leserbrief.
"Monopol vor Sachinformation", u.a. in: Landshuter Zeitung, 08.01.2011. 3 Landwirte nehmen Stellung zu Herrn Heidls Leserbrief.

 

Zur Veranstaltung "BVD-Sanierungsprogramm 2011 – Verordnung geändert – Verbesserungen für den Rinderhalter? Untersuchungsauftrag an Labor – So sichert sich der Rinderhalter ab!" in Rattiszell (Ndbay.) am 7.12.2010

"Gewebeproben lösen Ängste aus", in: Bogener Zeitung, 17.12.2010. Dies ist ein Bericht über die Veranstaltung in Rattiszell am 7.12.2010.
"Vernunft ist gefragt", in: Bogener Zeitung, 22.12.2010. Der Vorsitzende des TGD Bayern Herr Heidl äußert sich in einem Leserbrief.
"Alle Jahre wieder…", in: Bogener Zeitung, 30.12.2010. Frau Cornelia Maurer antwortet auf Herrn Heidl Leserbrief.
"Nur Eigeninteresse", in: Bogener Zeitung, 31.12.2010. Herr RA Gregor J. Schneider, RAe Schneider&Collegen, München, nimmt ebenfalls Stellung zu Herrn Heidls Leserbrief.

 

Zur Veranstaltung „BVD-Sanierungsprogramm 2011 – Verordnung geändert – Verbesserungen für den Rinderhalter? Untersuchungsauftrag an Labor – So sichert sich der Rinderhalter ab!“ in Cham (Opf.) am 6.12.2010

Angst vor der Gendatenbank und den Spionen im Stall, in: Bayerwald Echo, 4.12.2010. Dieser Artikel kündigte die Informationsveranstaltung der IggT und AnpLO in Cham am 6.12.2010 an. Auf Nachfrage erhielt die IggT den Orginaltext zu dem im Artikel abgebildeten Foto. Text (s. u.) und Bild (s. Artikel) stammen aus dem Archiv der Deutschen Presseagentur von 2001. Der Orginaltext lautet:

„Ein Mitarbeiter des Landesveterinäramtes Stendal zeigt am Donnerstag (25.01.2001) vor einem Rinderstall in Ochtmersleben (Ohrekreis) eine neuartige Ohrmarke mit Ampulle. Hier wurde das erste Tier in Deutschland in eine Gendatenbank für Rinder aufgenommen. Beim Kennzeichnen des Tieres mit einer Ohrmarke wird gleichzeitig eine Gewebeprobe entnommen, die zentral aufbewahrt wird. Einen Tag nach Bekanntwerden des ersten BSE-Falles in Sachsen-Anhalt hat das Land als erstes Bundesland am 25.01.2001 mit dem Aufbau einer Gendatenbank für Rinder begonnen. dpa/lah“

Fazit: Umso wichtiger ist es für die Rinderhalter, die Gewebeproben in einem Labor untersuchen zu lassen, das vertraglich geregelt die von der IggT geforderte Sicherheit bietet.

Rinderhalter schützen“, in: Bayerwald Echo, 8.12.2010. Ein Bericht über die Veranstaltung in Cham am 6.12.2010

Der lange Arm des Geldes“, in: Süddeutsche Zeitung, 2.12.2010.
Europas Lebensmittelprüfer pflegen enge Kontakte zur Nahrungs- und Gentech-Industrie.
Anmerkung:
Nicht nur Europas Lebensmittelprüfer pflegen Kontakte zur Gentech-Industrie, sondern auch in Deutschland sind die Seilschaften, die der Feldbefreier und Ökoaktivist Jörg Bergstedt aufgedeckt hat, bekannt.

Tiergesundheitsdienst plant Zentralisierung und Personalabbau“, in: merkur-online, 7.4.2006
„-Grub- Der Tiergesundheitsdienst (TGD) Bayern wird sämtliche Labors in seinen Geschäftsstellen schließen und die Untersuchungen künftig zentral am Standort Grub vornehmen. Darüber hinaus ist geplant, die neun Regional-Geschäftsstellen in Bayern nicht nur räumlich zu verkleinern, sondern auch das Personal zu reduzieren. Letzteres gilt ebenso für die Hauptgeschäftsstelle in Grub. Mit diesen Konsolidierungsmaßnahmen will der TGD den schlitternden Finanzkurs der vergangenen Jahren stabilisieren.“ (aus: ebd., s.o.)
Anmerkung:
Der TGD Bayern kann die Untersuchungsmaßnahmen zum BVDV für 2010 nur deshalb als „kostenlos“ deklarieren, weil die TSK Bayern vollständig die Kosten für 2010 übernimmt. Herr Dr. Köstler von der TSK Bayern teilte auf der Veranstaltung in Rottersdorf am 22.11.2010 vor ca. 180 Anwesenden mit, dass die Untersuchungsmaßnahmen für 2010 als Forschungsprojekt gelten, der TGD Bayern sich hierzu beworben hätte und der TGD Bayern am Jahresende keinen Forschungsbericht abgeben müsse. Fazit: Die TSK-Beiträge der Tierhalter werden für Forschungszwecke und zu Gunsten des TGD Bayern verwendet.

 


Zur Veranstaltung „BVD-Sanierungsprogramm 2011 – Verordnung geändert – Verbesserungen für den Rinderhalter? Untersuchungsauftrag an Labor – So sichert sich der Rinderhalter ab!“ in Rottersdorf (Ndb.) am 22.11.2010
- „Ich zahl`, ich schaff` auch an!, in: Landauer/Vilstaler Zeitung, 17.11.2010 – ein Vorbericht zur Veranstaltung. Hier wurde u.a. die PM der IggT abgedruckt.
- „Neue Verpflichtung für Rinderhalter“ in: Landauer/Vilstaler Zeitung, 24.11.2010. Ein Bericht über die Veranstaltung in Rottersdorf.
- „Gewebeproben lösen Ängste aus“, in: Landauer Neue Presse, 24.11.2010. Ein weiterer Bericht über die Veranstaltung in Rottersdorf.

 

Zur Veranstaltung „BVD-Sanierungsprogramm 2011 – Verordnung geändert – Verbesserungen für den Rinderhalter? Untersuchungsauftrag an Labor – So sichert sich der Rinderhalter ab!“ in Hollerstetten (Opf.) am 19.11.2010
- „Die Angst vor dem Gen-Patent, u.a. in: Sulzbach-Rosenberger Zeitung, 19.11.2010 – ein Vorbericht: Die Sprecherin der IggT, Irmgard Englhart, äußert sich umfassend zur Problematik bzgl. der Abgabe der Ohrgewebeproben; Die IggT empfiehlt, die Untersuchung der Gewebeproben in einem unabhängigen Labor durchführen zu lassen.
- „Grenzt schon an Geschäftsschädigung, u.a. in: Sulzbach-Rosenberger Zeitung, 24.11.2010. Der Geschäftsführer des TGD Bayern Dr. Wittkowski nimmt in einem Leserbrief Stellung zum Artikel „Die Angst vor dem Gen-Patent“ vom 19.11.2010
- „Entscheidende Punkte sind nicht geregelt, u.a. in Sulzbach-Rosenberger Zeitung, 30.11.2010. Rechtsanwalt Gregor J. Schneider, RAe Schneider&Collegen aus München, äußert sich in einem Leserbrief zu Dr. Wittkowskis Leserbrief vom 24.11.2010

 

Auf dem Weg zum gläsernen Rindvieh – Bereits 2001 wurden die neuen Ohrmarken, mit deren Hilfe Gewebeproben ausgestanzt werden, als methodisch einfache Lösung für die Erstellung von Gen-Datenbanken gefordert und entsprechende Tests durchgeführt; in: Berliner Zeitung am 21.2.2001

 

Zur Veranstaltung „Einspruch gegen Patente auf Leben?“ am 21.9.2010

Hier finden sich Zeitungartikel über die von der IggT und vielen Verbänden organisierte Veranstaltung mit dem Gastreferent Dr. Christoph Then (Experte zum Thema Patente, Koordinator des Bündnisses „no patents on seeds“, Tierarzt, Geschäftsführer des Vereins Testbiotech e.V. und Autor des Buches „Dolly ist tot“ u.v.m.). Die Abgabe der Ohrgewebeproben für die Untersuchung auf BVDV erscheint äußerst problematisch. Denn es liegt bisher keine gesetzliche Sicherheit vor, welche die Bäuerinnen und Bauern vor einem Missbrauch der Verwendung der Gewebeproben z.B. für die Erstellung einer Gen-Datenbank und späteren Patentansprüchen schützt.

Artikel aus Süddeutscher Zeitung, 23.9.2010: Das Geschäft mit der Schöpfung

Artikel aus merkur-online, 25.9.2010: Bauern setzen Ilse Aigner unter Druck

Artikel aus Das Gelbe Blatt, 29.9.2010: Widerstand gegen die Multis formiert sich

Wie an der Landwirtschaft verdient wird – so der Titel des Artikels über einen Vortrag, der die Verflechtungen zwischen Pharma-, Chemie- und Agrarindustrie mit landwirtschaftlichen Organisationen - unter dem Deckmantel der staatlichen Förderung der Tier- und Pflanzenzucht - aufzeigt; in: Viechtacher Bayerwald-Bote am 30.7.2010

Genmais – Der Tod einer ganzen Kuhherde – anlässlich der illegalen Ausbringung gentechnisch veränderten Maissaatguts von Pioneer (Anm.: Die betroffenen Bauern wussten nichts von der Verunreinigung!) fand eine große Veranstaltung in Pfaffenhausen statt. Der erste Gentechnikmaisanbauer in Deutschland, Gottfried Glöckner aus Hessen, berichtet über seine Erfahrungen; in: Augsburger Allgemeine am 29.07.2010

Ebersberger Bauern fürchten Spionage im Kuhstall – anlässlich einer Veranstaltung in Ebersberg zum verpflichtenden BVD-Sanierungsprogramm 2011 werden in diesem Artikel die begründeten Einwände zur Thematik dargestellt; in: merkur-online, 26.07.2010

Verantwortliche staatliche Stellen auf den Prüfstand – Dr. Walter Gränzer nimmt in einem Leserbrief Stellung zum Umgang mit den Blauzungen-Impfzwang-Verweigerern in Österreich; Anlass war die Nachricht, dass 2 österreichische Bäuerinnen den Impfzwang verweigert hatten und dafür ins Gefängnis gehen sollten; die hiesigen Behörden machten einen Rückzieher; in: Salzburger Nachrichten, 10.7.2010

Virusdiagnostik gegen Missbrauch abdichten – Dr. Walter Gränzer äußert sich zum Artikel „Ohrstanzproben – Rohmaterial für eine Gendatenbank?“, erschienen in VETimpulse 13/2010, zur Thematik BVD-Sanierung mittels Ohrstanzproben; in: VETimpulse, 2010

Ohrstanzproben – Rohmaterial für eine Gendatenbank? – ein Artikel zur Thematik BVD-Sanierung mittels der Ohrstanzmethode; in: VETimpulse 13/2010

Antibiotikum-Test an Kindern – Nigerianische Familien klagen gegen Pfizer. Die Firma Pfizer stoppte im Juni den Verkauf des BVD-Impfstoffes Pregsure nun in ganz Europa, nachdem der Impfstoff im Zusammenhang mit den Blutschwitzer-Kälber gebracht wurde; in: Sulzbach-Rosenberger Zeitung, 1.7.2010; Zusatzinfo der IggT: Der Konzern Monsanto hat nach öffentlicher Kritik das Weltpatent WO 2009011847 an den Pharmakonzern Pfizer verkauft. In diesem Patent werden die Zucht von Rindern, die Tiere selbst und die Lebensmittel wie Milch, Käse, Butter und Fleisch beansprucht. Dieses Patent wird auch als „Patent auf die Monsantosierung von Fleisch und Milch“ bezeichnet.

TEST BIOTECH: Aufruf zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt 2010 – Schutz der Umwelt vor synthetischen Organismen (eine Unterschriftenaktion!) – Im Rahmen der „Synthetischen Biologie“ geht es um die Schaffung vollständig künstlicher Organismen. Die geplanten Einsatzmöglichkeiten reichen von der Medizin, der Herstellung von Biowaffen bis zur Landwirtschaft und Energieerzeugung. Die Folgen für die Menschen und Ökosysteme können katastrophal sein. Im Jahr 2010 wurde der erste Organismus präsentiert, dessen Erbgut vollständig künstlich geschaffen wurde.

Synthetische Biologie und künstliches Leben – eine kritische Analyse (Teil 1) – Die Synthetische Biologie folgt der Idee, dass man neue Lebensformen nicht nur genetisch verändern (manipulieren), sondern vollständig neu konstruieren kann, also „künstliches Leben“ erschafft. Eine kritische Analyse mit Hintergründen und Folgen für Mensch und Umwelt; Christoph Then/Sylvia Hamberger, Juni 2010

Pfizer stoppt Verkauf von BVD-Impfstoff in der EU – Der Impfstoff Pregsure des Pharmakonzerns Pfizer steht im Zusammenhang mit dem Auftreten der Blutschwitzer-Kälber; Pfizer selbst macht dabei klar, dass es hierfür keinen einzigen stichhaltigen Beweis gäbe; in: top-agrar, 7.6.2010; Anmerkung: Im April 2010 setzte Pfizer bereits in Deutschland den Verkauf des BVD-Impfstoffes Pregsure aus, und nun in ganz Europa!

Gentests am Rind – Bauern wehren sich gegen Einfluss der Industrie – IggT Sprecher Johannes Wachinger schildert die Problematik zum BVD-Sanierungsprogramm mittels der Ohrstanzprobe und weist darauf hin, dass es weitaus billigere und einfachere Verfahren hierzu gibt wie z.B. die Milchuntersuchung; in: Süddeutsche Zeitung, 2.6.2010

Klonfleisch ohne gesetzliche Regelungen auf dem Markt – Produkte von geklonten Tieren sind wahrscheinlich längst in Europa angekommen. Die Folgen: Landwirte und Verbraucher haben keine Wahlmöglichkeit mehr. Neue Abhängigkeiten in der Tierzucht und Landwirtschaft entstehen, da die Tiere und die Klonverfahren dem Patentschutz unterliegen. Und: Viele geklonte Tiere sterben in den Tagen nach der Geburt an schweren Organschäden; TEST BIOTECH Pressemitteilung, 4.5.2010

Lizenz zum Melken (Artikel zum „Kuhpatent“: EP 1330552) – Das Milchleistungs-Gen DGAT trägt jede Milchkuh in sich. Nun haben es sich 7 Biotech-Forscher patentieren lassen. Der Pharmakonzern Merial erhielt die weltweiten Nutzungsrechte. Der Patentumfang: Anwendung des Markertests (Mit diesem kann eine Variante des DGAT-Gens ausfindig gemacht werden. Die Variante soll einen deutlichen Effekt auf die Milchleistung haben.), die isolierte Gensequenz, Verwendung der isolierten Gensequenz z.B. für das Klonen, Herstellung transgener Tiere und deren Nachkommen. Was kommt auf die Landwirte zu? Welche Folgen hat die Erteilung dieses Patents, gegen das verschiedene Verbände Einspruch eingelegt hatten und jedoch abgewiesen wurde? F.Schröpfer in: ELITE 3/2010

Einspruch gegen das Kuhpatent – In diesem Artikel geht es um das umstrittene Kuh-Patent (EP 1330552), die Einsprüche, die abgewiesen wurden, und die möglichen Folgen des Patentes. Im Hinblick auf die genomische Selektion im Rahmen der Tierzucht werden Daten zur Genanalyse systematisch erhoben (z.B. durch das staatl. geförderte Projekt FUGATO). Auch das geplante Ohrstanzverfahren im Rahmen der BVD-Sanierung wird kritisch beleuchtet. Der Autor spricht am Ende von einer gewissen „Goldgräberstimmung“, die nicht nur bei den Konzernen wie Monsanto, sondern auch unter Züchtern herrscht; Christoph Then in: BDM-aktuell, 04/2010

Wir sitzen alle in einem Boot – Ein ausführlicher Artikel über eine Veranstaltung, bei der Hintergründe zum Blauzungenimpfzwang und die Verflechtungen zwischen landwirtschaftlichen Organisationen, den Großkonzernen, der Pharma- und Agrarindustrie in den Bereichen Agrogentechnik, Tierzucht und Patente – alles unter dem Deckmantel der staatlichen Forschungsförderung – aufgezeigt wurden; in: Landauer Zeitung, 17.5.2010

Pfizer setzt Verkauf von BVD-Impfstoff vorläufig aus – Der Pfizer Impfstoff Pregsure wurde in Zusammenhang mit der Blutschwitzer-Krankheit gebracht. Daraufhin wurde der Verkauf in Deutschland zunächst ausgesetzt; in: top-agrar, 8.4.2010

Eigentumsrecht auf menschliches und tierisches Gewebe – Es gibt keine eindeutigen Gesetze, die die Verwendungen von Zellen, Geweben und Genen regeln. Der Fall „John Moore“ – 1976 ist der bekannteste Fall bzgl. der Rechte auf den eigenen Körper und zeigt auf, wie John Moore die Eigentumsrechte auf die eigenen Körperteile aberkannt wurden. Würde man John Moore das Eigentumsrecht auf seinen Körper zuerkennen, so ein Gericht, würde dies den wirtschaftlichen Anreiz zu wichtigen medizinischen Forschungsvorhaben zerstören; Dr. Peter Hamel, Agrarwissenschaftler und Milchbauer, 2010

Das Erbgut hat niemand erfunden – ein US-Gericht annuliert Patente auf Brustkrebs-Gene; in: Süddeutsche Zeitung, 31.3.2010

Das Ende des industriellen Gens? – Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist es bekannt: Die bisher angenommene Vorstellung „ein Gen/eine Gensequenz – eine Funktion“ ist überholt, denn neuere Forschungen ergaben u.a., dass das Ergebnis eines gentechnischen Eingriffs nur sehr begrenzt vorhersagbar ist. Denn bei der Übertragung der einzelnen Gene wird nicht nur die genetische Information, sondern auch die genetische Regulation verändert. D.h., in einem neuen Umfeld kann sich die ursprüngliche Wirkung des Gens grundlegend verändern. (Anm.: praktische Beispiele für das Nicht-Funktionieren der bisherigen Gentechnik sind die Auswirkungen des jahrelangen Anbaus gentechnisch veränderten Saatguts in Amerika und das Klonen von Tieren). Fazit: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile; Christoph Then in: Kommune 5/2009

Saatgut und Lebensmittel – Zunehmende Monopolisierung durch Patente und Marktkonzentration – ein aktueller Überblick über die derzeitige Situation im Bereich der Patentierung, der rechtlichen Situation und der Folgen im Saatgutbereich und in der Landwirtschaft; Christoph Then/Ruth Tippe, 04/2009

Hampelmänner der Pharmaindustrie, so der Titel eines Leserbriefes von Franz Einhell zur Thematik „Blauzungenimpfung und Schweinegrippeimpfung“, in: Landauer Zeitung u.a., 28.10.2009

Das Tierzucht-Monopoly – die Zusammenfassung eines Reports von Susanne Gura/Liga der Hirtenvölker im Auftrag von Greenpeace (siehe unten): Konzerne, die über Gen-Datenbanken verfügen, sichern sich strategisch eine Monopolstellung in der Zucht von industriellen Hochleistungsrassen. Dies führt zu einem dramatischen Verlust der Artenvielfalt landwirtschaftlicher Nutztierrassen und zur zunehmenden Entwicklung gentechnisch veränderter Tiere. So beliefern z.B. nur vier Konzerne die Welt mit Zuchtmaterial für Legehennen, Mastküken, Truthähne und anderem Geflügel. Dabei wird das Wissen und die Kontrolle über die Genom-Daten der Nutztierrassen von immer größerer Bedeutung für die Konzerne, den Genom-Besitzern. Die wichtigsten Tierzuchtkonzerne im Bereich Geflügel, Schweine und Rinder werden dargestellt. Die Folgen: Artenverlust und Gesundheitsrisiken; Dr. Christoph Then, Greenpeace e.V., 02/2007

Das Tierzucht-Monopoly – ein ausführlicher Bericht über Konzentration und Aneignungsstrategien einer aufsteigenden Macht in der globalen Ernährungswirtschaft; eine Darstellung der Konzentration in der Tierzüchtungs-Industrie, der Strategien der Tierzüchtungs-Industrie und der ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen; Susanne Gura, Liga für Hirtenvölker und Nachhaltige Viehwirtschaft e.V., 2007; im Anschluss:

Patente auf Nutztiere – Multinationale Konzerne erwerben Schweine und Rinder; eine Studie von Christoph Then, Februar 2007